Die wichtigsten Vorteile
Im Vergleich zu Kupferkabeln bieten Glasfaserkabel deutliche Vorteile: Hohe Übertragungsleistung: Lichtgeschwindigkeitsdatenübertragung mit ultragroßer Bandbreite, die Gigabit- oder sogar 10-Gigabit-Geschwindigkeiten und extrem niedrige Latenzzeiten unterstützt. Starke Anti-Interferenz: Durch die nichtleitende Beschaffenheit werden elektromagnetische Störungen (EMI) und Hochfrequenzstörungen (RFI) eliminiert, ideal für komplexe Umgebungen wie Industriegebiete. Lange Übertragungsdistanz: Die minimale Signaldämpfung ermöglicht eine Übertragung über mehrere Kilometer oder sogar Dutzende von Kilometern ohne Repeater, was Kupferkabel weit übertrifft. Weitere Vorteile: Kompakte Größe, geringes Gewicht, keine elektromagnetische Strahlung, höhere Sicherheit und geringeres Abhörrisiko.
Allgemeine Typen
Glasfaserkabel werden je nach Anwendungsszenario und Struktur hauptsächlich in zwei Typen eingeteilt: Singlemode-Faser (SMF): Verfügt über einen extrem dünnen Kern (ca. 9 Mikrometer), der nur einen Lichtmodus durchlässt. Geeignet für Langstrecken- und Hochgeschwindigkeitsübertragungen (z. B. Backbone-Netze, Inter-City-Kommunikation). Multimode-Faser (MMF): Hat einen dickeren Kern (z. B. 50 Mikrometer, 62,5 Mikrometer), der mehrere Lichtmodi unterstützt. Konzipiert für die Übertragung über kurze Entfernungen (innerhalb von mehreren hundert Metern), häufig verwendet in lokalen Netzwerken (LANs) und Datenzentren.
Wichtigste Anwendungsszenarien
Glasfaserkabel sind in verschiedenen Kommunikationsszenarien weit verbreitet: Telekommunikations-Backbone-Netze und Breitband-Internetzugang (z. B. FTTH - Fiber to the Home); Hochgeschwindigkeitsverbindungen innerhalb und zwischen Rechenzentren; Übertragung von Fernsehsignalen und Verkabelung von Überwachungssystemen; Industrielle Steuerung, medizinische Geräte und andere Bereiche, die eine hohe Stabilität erfordern.

Kategorie

Lichtwellenleiter